Yucatáns Cenoten sind einmalig auf der Welt. Im kristallklaren Wasser durch Tropfsteinhöhlen zu tauchen oder schwimmen – das gibt es nur in Mexiko. Die ganze Halbinsel Yucatán besteht aus porösem Kalkstein, welcher keine Flüsse oder Seen an der Oberfläche zulässt. Daher wird „der Schwamm“ Yucatán von einem weitläufigen, unterirdischen Wassersystem durchzogen. Dadurch formen sich die in Mexiko als Cenote bezeichneten Wasserlöcher mit klarstem Süßwasser und unterirdischen Kalksteinhöhlen. Die Cenotes in Mexiko gehören vermutlich zu einem der größten unterirdischen Höhlensystemen weltweit. Cenote stammt von dem Mayawort „ts`onot“ ab und bedeutet „heilige Quelle“.

Die meisten zugänglichen Cenoten liegen im östlichen Teil der Yucatán-Halbinsel im Bundesstaat Quintana-Roo.
Wir hatten uns für den Cenote Ik Kil entschieden. Er befindet sich knapp 3 km von Chichén Itzá entfernt im Dschungel. Auch „Heilige blaue Cenote“ genannt.
Der Cenote besticht mit Lianen überwachsenen Felswänden und einem Wasserfall. Er ist vollkommen rund mit einem Durchmesser von 60 m und 40 m Tiefe. Der See beginnt 25 m unter der Oberfläche. Eine große Treppe führt die Besucher hinunter zum Wasser. Am Eingang werden Umkleidekabinen und Spinde für die Klamotten angeboten. Wir hatten Chichén Itzá schon früh am Morgen besucht und konnten nun ein schönes Naturschauspiel zur Mittagszeit erleben. Die Sonne stand senkrecht über dem Cenote. Eine herrliche Abkühlung, bei der man das gewaltige Naturerlebnis im Wasser noch besser betrachten kann. Darin zu schwimmen und rum zu planschen machte besonders viel Spaß.
Einen weiteren Eindruck von diesem tollen Cenote kann man auch bei YouTube bekommen. Weiterlesen »
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Sian Ka’an ist ein Nationalpark auf der Ostseite der Halbinsel Yucatán. Eine über 5.000 km² große einzigartige Natur-Landschaft mit Regenwäldern, Mangrovesümpfen, Palmenhainen, herrlichen Sandstränden und Korallenriffen. Sie gehört seit 1987 als Biosphärenreservat zum Weltnaturerbe der UNESCO. Allein die Karibikküste, die das Gebiet im Osten begrenzt, ist 120 km lang. In der Sprache der Maya heißt Sian Ka’an „Ort, wo der Himmel geboren wurde“. Die UNSECO listet dort allein 23 Maya-Ruinenstätten. Viele davon sind seit Jahrhunderten völlig unberührt und fast unerreichbar. Leider konnten wir bei unserem Besuch keine davon sehen. „Muyil“, eine der größten Pyramiden dort, steht auf dem Zettel für unseren nächsten Besuch.
Im Naturschutzgebiet werden zahlreiche Touren angeboten. Wir hatten uns für eine „Jeep-Safari“ als geführte Tour entschieden.
Von den Traumstränden südlich von Tulúm nach Punta Allen am Ende einer Landspitze zwischen dem Meer und der Laguna Campechén sind es 45 km. Zunächst fährt man auf zunehmend schmaler werdenden Asphaltband noch an kleinen Strandpensionen vorbei. Nach dem Eingangsbogen zum Biospärenreservat wandelt sich die Straße in eine Piste. Die einzigen Orte in dem Reservat sind Punta Allen und Boca Paila. Hier wohnen Fischer, die für uns ein Buffet mit verschiedenen leckeren Speisen vorbereitet hatten und bei Touren bzw. Ausflügen hilfreich zur Seite stehen. Weiterlesen »
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Cobá ist eine Ruinenstätte der Maya im mexikanischen Bundesstaat Quintana Roo auf der Ostseite der Yucatán-Halbinsel, etwa 40 km entfernt von Tulúm. Unentdeckt von den Spaniern ist es noch heute ein echtes Erlebnis, dessen Ruinen zu besichtigen. Im Gegensatz zu den anderen archäologischen Stätten wurden ihre Mauern nicht von den Konquistatoren geschleift und man darf die steilen Stufen der großen Pyramide, Nohoch Mul, sogar noch erklettern – im Gegensatz zu Uxmal und Chichén-Itzá.

Die Maya-Stätte in Cobá ist von einem Urwald umgeben – viele Teile der Siedlung liegen mitten im Dschungel und wurden noch nicht freigelegt. Man identifizierte aber vier Zentren: Cobá-Gruppe, Chumuc Mul-Gruppe, Nohoch-Mul-Gruppe und die Macanxoc-Gruppe. Dessen ältestes, die Cobá-Gruppe, erstreckt sich zwischen den beiden Seen Lago Cobá und Lago Macanxoc und kann kurz nach dem Eingang als erstes besichtigt werden. Dessen 24 m hohe Pramide „La Iglesia“ (die Kirche) bietet bereits einen prächtigen Eindruck, darf allerdings nicht bestiegen werden. Wir waren immer wieder beeindruckt, wenn plötzlich hinter großen Bäumen eine noch halb überwucherte Ruine auftauchte.
Vorbei an zwei Ballspielplätzen und mehreren Stelen aus der Zeit von 600 bis 900 n. Chr. erreichen wir die Nohoch-Mul-Gruppe. Man muss aus dem Schatten der Bäume heraustreten, um den Tempel auf der Pyramidenspitze vom Erdboden überhaupt zu sehen. Die Nohoch-Mul Pyramide ist mit 42 m und 121 Stufen die höchste in Cobá und in ganz Yucatán. Ihr Name bedeutet „Großer Hügel“ – von wegen „no hoch“ … 😉
Und dann ging’s los! In der Mitte der Stufen ist heute ein dickes Seil befestigt, das einem den Auf- und/oder Abstieg gegebenenfalls erleichtern kann. Weiterlesen »
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Der rund 11.000 km² große Chobe Nationalpark im Nordosten des Landes ist eine der bedeutendsten Touristenattraktionen Botswanas. Seinen Namen verdankt der Park dem Fluss Chobe, der die nördliche Grenze des Gebietes bildet. An den Flussufern findet man häufig Elefantenherden, die sich dort zum Trinken einfinden oder Hippos, die ein Bad nehmen. Vor allem während der Trockenzeit findet man hier die meisten Elefanten in ganz Afrika.
Wir kamen von Kasane aus dem Vierländereck Botswana, Zambia, Namibia und Zimbabwe und begaben uns gleich auf eine Bootsfahrt mit Sundowner in den frühen Abendstunden. Und diese war bestimmt eines der absoluten highlights unseres 3-wöchigen Afrikatripps.
Zunächst machte uns der Guide stets auf die vielen bunten Vögel (über 450 Vogelarten im Nationalpark) aufmerksam, die zugegebenermaßen schön waren und auch nicht alle Tage zu sehen sind. Doch wir hielten Ausschau nach Hippos und Elefanten – sollte es genau hier doch übermäßig viele geben. Vorbei noch an einem 2 m großen Krokodil, dem wir uns mit dem Boot bis auf wenige Meter näherten – „es schläft und stellt für uns keine Gefahr dar …“ – kamen wir endlich in den Genuss, eine größere Elefantenherde am Ufer zu sehen.
Wir waren begeistert! Große und kleine Tiere standen dort, um zu trinken und zu baden. Doch dann geschah etwas, das wir nicht erwartet hätten und was man so vermutlich auch nicht oft zu sehen bekommt: die Elefanten schwammen durch den Chobe. Ja, Elefanten können schwimmen! Manchmal sahen wir nur noch deren Rüssel, die wie das Teleskop eines U-Bootes noch aus dem Wasser herausragten. Fantastische Momemte, über die wir sehr vergnügt waren. 🙂 Weiterlesen »
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Neuschwanstein gehört heute zu den meistbesuchten Schlössern und Burgen Europas. Rund 1,3 Millionen Menschen jährlich besichtigen „die Burg des Märchenkönigs“. Das Märchenschloss, das König Ludwig II. ab 1868 auf einem zerklüfteten Felsen in malerischer Bergszenerie nahe Füssen errichten ließ, sollte „im echten Styl der alten deutschen Ritterburgen“ erstehen.

Im Inneren sehen die Besucher prunkvoll ausgestattete Wohn- und Repräsentationsräume, die dem König als Refugium dienten. Der Sängersaal ist nach dem Vorbild des Festsaals der Wartburg bei Eisenach konzipiert und u.a. mit Wandgemälden zur Parzivalsage ausgeschmückt. Der sakral wirkende Thronsaal hatte neben byzantinischen Kuppelbauten auch die Allerheiligen-Hofkirche der Münchner Residenz zum Vorbild und symbolisiert die Vorstellung Ludwigs II. von einem Königtum. Weiterlesen »
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