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Christmas Shopping in New York

Dezember 20th, 2011

Weihnachtsbaum am Rockefeller CenterDie Vorweihnachtszeit im Big Apple ist sicherlich mit die schönste Zeit und lädt ein zum großen Christmas Shopping in New York. Diese Idee haben aber natürlich Tausende andere auch. Und so ist es auch immer ein Geduldspiel, ein Foto der weihnachtlichen Lichter und geschmückten Gebäude zu machen ohne dass einem eine chinesische Reisegruppe dazwischen läuft. 😉
Hier hatten wir es aber einmal dennoch geschafft. Täglich von 5.30 bis 23.30 Uhr ist dieser berühmte Baum erleuchtet – seit 1931 wird hier die Weihnachtszeit mit einem Christbaum eingeläutet.
Die Straßen waren erwartungsgemäß bestens besucht auch wenn, was unsere New Yorker Freunde auch verwunderte, diese nicht übermäßig weihnachtlich geschmückt waren.

Natürlich gab es hier und da ein paar Lichter und Weihnachtsschmuck. Aber in Summe hätten wir diesbezüglich von New York eigentlich ein wenig mehr erwartet. Um nun aber auch nicht zu laut zu „jammern“ sei auf jeden Fall ein Gang durch die Fifth Avenue zu empfehlen. Die exklusiven Läden und Gebäude dort geizen nämlich nicht mit tollen Verzierungen.

Und wenn man erstmal einen Laden betreten hat verführt einen alles was das Herz begehrt mit „SALE“, „DISCOUNT“, „GET IT NOW“ und anderen „Kaufanreize“. Allein bei Macy’s gab es zu Beginn erstmal einen 10%-Visit-Discount-Pass. 🙂 Dies war brauchbar auf alles, was noch nicht ohnehin bereits reduziert war. In allen Läden war es eine Herausforderung, einen Verkäufer zur Beratung zu erhalten. Nicht, weil diese zu wenig wären, sondern irre viele Interessenten gleichzeitig um sie wetteiferten. Dennoch ist Christmas Shopping in New York ein Erlebnis, das jeder mal mitgemacht haben sollte. 🙂
Merry Xmas!

Spektakuläre Aussichtsplattformen gibt es nicht nur im Grand Canyon. Dessen Skywalk mag allerdings eventuell Anregung für einige Nervenkitzler in den Alpen gewesen sein, die zur Zeit Hochkonjunktur haben. Zwischen steilen Felswänden und klarem Himmel genießt man auf Stahlkonstruktionen ein Gipfelpanorama der Extraklasse. Höhenangst verboten!
Wie ein X ragen die beiden freischwebenden Arme (24 Metern Gitterrost) der AlpspiX über dem 1.000 Meter tiefen Abgrund. Die Attraktion befindet sich auf dem Osterfeldkopf bei Garmisch-Partenkirchen.

Aussichtsplattformen AlpspiX

Der Dachstein Skywalk ragt auf 2.700 Metern Höhe über die 250 Meter senkrecht abfallende Felswand des Hunerkogels hinaus. Unvergleichliches Bergpanorama und der gläserne Boden des Skywalks lassen einem den Atem stocken.
Einen faszinierenden Ausblick erhält an auch oberhalb des Achensees im Adlerhorst Rofan. Dies ist eine dem Adlernest nachempfundenen, künstlerisch gestalteten Stahlkonstruktion. Die Plattform befindet sich auf dem Gschöllkopf und ist von der Bergstation der Rofanseilbahn in ca. 45 Minuten erreichbar. Weiterlesen »

Downtown Dubai

November 11th, 2011

Allein in „Downtown“ Dubai könnte man problemlos einen kompletten Tag verbringen ohne sich zu langweilen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei natürlich auf dem Burj Khalifa in dessen Mittelpunkt. Mit 828 m Höhe ist dieser faszinierende Wolkenkratzer das zur Zeit höchste Gebäude der Welt, mit über 200 m Abstand zum nächsthöheren Turm. Davor zu stehen raubt einem bereits den Atem.
In der 124. (von 163) Etage befindet sich in 542 m Höhe eine Aussichtsplattform, die einem fantastische Blicke auf Dubai und Umgebung gewährt: die künstlich erschaffenen Inseln „The Palm“ und „The World“ und das spektakuläre Hotel und Wahrzeichen „Burj Al Arab“ in Form eines Segels sind dabei neben zahllosen anderen Hochhäusern die Highlights. Aber auch die Aussicht auf unendlich viele Baustellen bleiben nachhaltig in Erinnerung – für wen wird denn da überall so extrem gebaut?

Es empfiehlt sich, vorher den Besuch des Turms (mit genauer Tag und Uhrzeit) anzumelden. Die etwa 1-2 minütige Aufzugfahrt kostet dann „nur“ noch ein Viertel des Preises von dem, wenn man unangekündigt rauf will – trotzdem immer noch ca. 20 Euro! Oben angekommen fiel uns auch ein Automat auf, in der Art wie sie jeder kennt, der eine Büchse Cola oder eine Fahrkarte ziehen möchte. Mit Geldeinwurf und/oder Kartenlesegerät sowie einem Ausgabefach. Bei diesem Automaten allerdings musste man sich entscheiden, wieviele Unzen Feingold der gewünschte Goldbarren haben sollte; er hieß „Gold to Go“ … die spinnen, die Araber … 😉 Weiterlesen »

Hoi An

Oktober 22nd, 2011

Hoi An erreichten wir mit dem Wagen von Hue über den schönen Wolkenpass vorbei an Da Nang – eine wunderschöne Fahrt! Hoi An ist eine charmante, verschlafene Hafenstadt am südchinesischen Meer in Zentralvietnam mit ca. 70.000 Einwohnern, die etwa 30 km von Da Nang entfernt liegt. Die Altstadt Hoi Ans wurde 1999 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Hoi An ist zudem eine berühmte Schneiderstadt – auch wir kleideten uns dort ein – mit kleinen Gassen, in denen die chinesischen Händler schon vor Jahrhunderten Ihre Handelsware anboten.

Hier läuft das ganze Leben noch auf den Straßen ab. Und da im Kern der Stadt die Straßen für den Verkehr gesperrt sind, ist es relativ ruhig. Die Sehenswürdigkeiten liegen auf engem Raum und sind zu Fuß gut zu erreichen. Nach Kauf eines Pauschaltickets für 90.000 VND (ca. 5 Euro) lassen sich in der Altstadt chinesische Versammlungshallen mit Tempeln, alte Häuser (z.B. mit einer traditionellen Apotheke) und die japanische Brücke (das beliebteste Fotmotiv) besichtigen. Weiterlesen »

Wüstensafari bei Dubai

Oktober 18th, 2011

Bei unserer Reise nach Dubai buchten wir auch eine Wüstensafari. Am Nachmittag starteten wir mit einem Geländewagen durch die fantastische rote Dünenlandschaft, welche die Arabischen Emirate vom Sultanat Oman abgrenzt. Zu unserem Glück kam unser Guide etwas zu spät, so dass wir die „Kolonnenfahrt“ mit den anderen Wägen vermeiden konnten. Auf dem Weg in die Wüste erlebten wir zunächst mal zwei ungeplante „Ereignisse“, welche so nicht buchbar waren: erst fegte ein mittlerer Sandsturm über die Straßen, so dass man den Wagen nur noch vermummt verlassen konnte. Daran anschließend folgte ein völlig unerwarteter Regenguss. Ja genau, Regen in der Wüste! Unser Guide Roja, total verzückt von dieser Seltenheit, nahm uns schnell unsere Befürchtung, ausgerechnet heute keinen Wüsten-Sonnenuntergang erleben zu dürfen – er sollte Recht behalten: nach einer Viertelstunde war alles wieder im Lot und die Sonne zurück.

An den Dünen angekommen bereitete er uns auf das, was wir nun erleben würden, mit den Worten „welcome to Achterbahn“ vor. Auch diesmal hatte er nicht übertrieben. Weit und breit nur Sand in faszinierenden Landschaften zu sehen. Die rasante Fahrt, die Dünen hinauf und ohne Aussicht wie es auf der anderen Seite weitergehen würde wieder hinunter, konnte es auf jeden Fall mit spektakulären Coastern aufnehmen. Mindestens dreimal waren wir uns todsicher, diesmal müsste der Wagen kippen. Und auch die steilen Auffahrten über den Kamm und ebenso steil hinab waren eine Herausforderung für unsere Mägen. 😉

Ein absolut beeindruckendes und sehr empfehlenswertes Erlebnis, das in einem wunderschönen Sonnenuntergang zwischen den Dünen mündete. Foto showdown!
Nachdem die Sonne hinter den goldenen Sanddünen für diesen Tag verschwand, erreichten wir unser Beduinenlager. Leider war es dort nicht allzu autentisch. Das Lager war für Touristen nachgebaut. Bauchtanz und ein ekstatischer Derwisch unterhielten uns bevor wir frisch gegrilltes Kebab und Lamm genießen durften. Natürlich wurden dort auch Wasserpfeifen, Hennas, Kamele und allerlei Souvenirs angeboten.
Roja erzählte uns, dass in die Wüste hier jeden Tag im Schnitt 2.000 (!) Touristen rausgeschickt werden. Verteilt würden diese dann auf 25 „Beduinendörfer“ – man kann sich die Massenabfertigung beim Grillen oder Kamelreiten vorstellen. Dennoch: wir würden es auf jeden Fall wieder machen!

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