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Doubtful Sound ist ein Fjord im Fiordland-Nationalpark auf der Südinsel Neuseelands. Der Name stammt von James Cook, der den Fjord als Doubtful Harbour bezeichnete, da er es für zweifelhaft (engl: doubtful) hielt, dass er aus dieser Einbuchtung wieder heraus segeln könne. Der Doubtful Sound ist wohl etwas zu Unrecht bei den meisten Besuchern die zweite Wahl nach dem Milford Sound – obwohl er dreimal so lang und zehnmal so breit ist. Die Berge sind ähnlich hoch, der Fiord stark verzweigt, abwechslungsreicher und äußerst grün.

Doubtful Sound
 
Ein besonderes Erlebnis ist die Doubtful Sound Wilderness Cruise. Ein wirklich einzigartiges Erlebnis, in einen der wenigen zugänglichen Fjorde Neuseelands vorzudringen.
Die Anreise zum Doubtful Sound erfolgt über eine kombinierte Bus- und Schiffstour von Manapouri aus. Zunächst überquert man mit dem Boot den gleichnamigen See, bevor man mit dem Bus über den Wilmot Pass auf die andere Seite der Berge gefahren wird. Dieser wurde allein für den Bau des Kraftwerks am Lake Manapouri in den Fels geschlagen. Bei einem kurzen Stop kann man dieses Wasserkraftwerk auch besuchen.
Durch dichten Regenwald gelangt man dann nach Deep Cove, wo man von der Crew an Bord der Fiordland Navigator in Empfang genommen wird. Die Fiordland Navigator verbindet traditionellen alten Charme mit modernem Komfort und bietet große Panoramadecks, ein Restaurant, eine Bar und eine Panorama-Lounge.

Der Fjord mit seinen vielen kleinen Buchten und Seitenarmen ist vor allem für das dort intensive Naturerlebnis bekannt. Wir hatten Glück: Weiterlesen »

Der Parque National del Teide liegt auf Teneriffa in Höhen ab 2.000 m und hat eine Fläche von 135 km². Hauptbestandteil ist eine gewaltige Caldera, der Kraterkessel Las Cañadas. Ein Ausflug zu El Teide, mit 3.718 m Spaniens höchstem Berg, und den Lavameeren der Cañadas ist ein absolutes Muss für jeden Teneriffa-Urlauber.

Teide
 
Allein der Weg dorthin ist bereits ein sehenswertes Ziel. Nur wenige km oberhalb der Ferienzentren des Südens liegen großartige Gebirgslandschaften. Erst passiert man markante Vulkankegel, die aus dem gewaltigen Südhang der Cañadas aufragen. Dann duftende Kiefernwäler mit Weitblick übers Meer zu den Nachbarinseln.

Schließlich gelangt man in die bizarren Steinwüsten des Teide-Nationalparks. Wir folgten der guten Ausschilderung von Los Christianos über Arona und Vilaflor, Spaniens höstgelegenem Bergdorf, bis zu Boca de Tauce.

Der „Tauce-Mund“ ist der Eingang zur Arena der Cañadas, ein Durchbruch in seinem gewaltigen Felsrund. Deren epileptischer Kessel mit einem Durchmesser von 16 km ist einer der weltgrößten Krater. Von seinem 45 km langen Rand ist nur der südliche Teil gut erhalten. Der Norden wurde durch spätere Eruptionen begraben und die Caldera mit Millionen Tonnen Asche und Lava gefüllt.

Und genau das ist es, was Besucher heute sehen und schätzen: eine Welt aus bunt schillernden Aschehügeln, Schluchten und Geröllhalden; eine einzigartige Landschaft voll Krater, Vulkane und erstarrte Lavaströme; ein beeindruckendes Farbspiel der wie von Riesen geschleuderten Felsblöcke.
Und weil wir von dieser Pracht nicht genug bekamen, „mussten“ wir natürlich auch noch höher hinauf. Um einen Überblick dieses geologischen Schatzes, in dem Vulkane, Krater und Lavaflüsse sich zu einem beeindruckenden, auf der Welt einzigartigen Farben- und Formenspiel verschmelzen, zu erhalten, haben wir noch das Verkehrsmittel gewechselt.

Mit der Teide-Seilbahn Teleférico geht es für 26 € in 10 Min. 1.200 m bis zur Bergstation La Rambletta auf 3.550 m hinauf (und wieder herunter). Oben angekommen blieb uns erst mal der Mund offen stehen. Die Aussicht war gigantisch – wir befanden uns mittlerweile über den Wolken und genossen das Spektakel, welches uns die Natur hier präsentierte. Weiterlesen »

Yucatan – Maya und Meer

Oktober 26th, 2014

Yucatan, die Halbinsel im Südosten Mexikos, ist wahrscheinlich die vielfältigste Region des Landes. Die Halbinsel Yucatán, Teile von Guatemala, Honduras, El Salvador und Belize bildeten vor etwa zwei Jahrtausenden die Ur-Heimat der Maya.

Mayas
 
Mit Chichén Itzá besitzt die Halbinsel eine der bedeutendsten Pyramidenstätten Mexikos. Zum Schutz dieses Weltkulturerbes wurde den Touristen inzwischen die Besteigung der Pyramide untersagt. Anders als Cobá, Yucatans höchste Pyramide im Bundesstaat Quintana Roo auf der Ostseite. Hier darf man zum Glück (noch) rauf und eine traumhafte Aussicht über den Dschungel genießen.

Möchte man die wichtigsten Mayastätten besuchen, kommt man auch an der großen und kulturell bedeutenden Mayastadt Uxmal und Calakmul nicht vorbei. Natürlich darf auch Tulúm nicht fehlen. Anders als alle anderen bekannten Maya-Fundstätten liegt Tulúm direkt am Meer. Etwas südlich davon noch Siam Ka’an, ein Nationalpark, in dem die UNSECO allein 23 Maya-Ruinenstätten listet.

Yucatan Strand
 
Da wären wir auch schon beim nächsten Highlight eines Besuchs auf Yucatán – das karibische Meer. Weiterlesen »

Der Abel Tasman Nationalpark schützt ein gut 225 km² großes Gebiet an der Nordküste von Neuseelands Südinsel. Er ist zugleich deren wärmstes Gebiet. Der niederländische Seefahrer und Namensgeber erreichte am 13. Dezember 1642 als erster Europäer Neuseeland.
Unzählige einsame Sandstrände, Palmen und riesige Farne säumen die Küste. Bei einer intensiven, ganztägigen Wanderung kann man den Park von seiner schönsten Seite her kennenlernen.

Abel Tasman Nationalpark

Wir hatten uns für den wunderschönen track „Sail & Walk“ entschieden. Der begann zunächst mit einer Katamaran-Fahrt von Kaiteriteri bis Anchorage. Wir segelten an der Küste entlang, vorbei an der spektakulären Felsformation „Split Apple Rock“. Von der weiß keiner so recht, wie dieser Steinsbrocken derart gerade „geschnitten“ werden konnte. Ein erstes Highlight!

Weiter entlang an goldenen Stränden und Buchten sowie Adele Island erreichten wir Anchorage. Auf diesem Weg gab es auch noch Robben zu bewundern. Dort angekommen haben wir dann erst mal in der tollen Bucht gebadet. Danach ging der gut 11 km lange Abel Tasman Coast Track entlang der Küste los. Wir wanderten durch dichte Farnwälder. Dabei genossen wir immer die wunderschönen Ausblicke über traumhafte Buchten und die einzigartige Vegetation. Weiterlesen »

Hobbingen im Auenland

August 31st, 2014

Hobbingen in Mittelerde gibt es wirklich. Wer möchte, kann in Neuseeland direkt in die Herr-der-Ringe- und Hobbit-Filme einsteigen und wenigstens einen Teil dieser Fantasie-Welt besuchen: Hobbingen im Auenland – bei Matamata, nur 80 km nördlich von Rotorua oder 170 km südöstlich von Auckland.

Hobbingen

Eigentlich liegt bei Matamata auf Neuseelands Nordinsel die Schaffarm der Familie Alexander. Der Legende nach ist Peter Jackson auf der Suche nach einem geeigneten Filmset über die Farm geflogen und war überzeugt: Hier ist Hobbingen (engl. Hobbiton). Jetzt musste nur noch der Farmer überzeugt werden, sein Land für ein paar Monate der Filmcrew zu überlassen. Der Ort war perfekt, er hatte alles was Hobbingen hat: einen Berg, einen Partybaum, einen See, es mussten nur die Hobbithöhlen zugefügt werden.

Nach Drehschluss der drei Herr-der-Ringe Teile kamen die Abrissbagger und finden mit der Demontage an. Während einer Pause kamen die ersten Lord-of-the-Rings-Fans und besuchten die Hobbingen-Kulisse (oder was davon übrig war). Zwei Jahre später – so lange brauchte die Familie Alexander (vielen traurigen Fans erbarmt) und New Line Cinema – wurden die ersten Touren für Touristen auf das Gelände angeboten. Nachdem alle drei Teile der Hobbit-Trilogie gedreht wurden kamen diesmal keine Bagger, sondern die Gärtner: Hobbingen wird seitdem erhalten und kann besucht werden. Zu buchen bei Hobbiton™ Movie Set Tours.

Die Touren durch das Hobbingen Filmset starten im 30-Minuten-Takt am Shires Rest Café. Dort ist auch ein Parkplatz und der Souvenir-Shop. Mit einem Bus geht es in Gruppen über die Schafweiden zum Set. Mit einem Guide, Kommentaren und vielen Fotos geht es mit seiner Gruppe über das gesamte Set. Durch die Gärten, vorbei an etlichen Hobbit-Höhlen, zum Partybaum am See, über die Brücke, an der Mühle vorbei bis in die Green Dragon Bar, einen Hobbit-Drink trinken. Insgesamt dauert die Tour 90 Minuten, also ausreichend Zeit für Erinnerungsfotos vor den vielen Hobbitlöchern. Die meisten der jährlich rund 250.000 Besucher kommen übrigens aus Deutschland. Weiterlesen »

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