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Eine der Hauptattraktionen in Istanbul liegt unter der Erde. Schräg gegenüber der Hagia Sophia in der Yerebatan Straße liegt ein kleines, eher unscheinbares Gebäude, das den Eingang zur Yerebatan Zisterne bildet. Wenn man über eine kleine Treppe nach unten steigt, öffnet sich plötzlich ein gewaltiger unterirdischer Raum. Dieser ist so groß, dass man ihn zunächst gar nicht überblicken kann. Diese unterirdische Wasseranlage aus dem 6. Jahrhundert strahlt eine herrlich gruselige Stimmung aus. Zu Zeiten des Kaisers Justinian wurde sie als Wasserspeicher genutzt. 336 Säulen tragen das Gewölbe. Die Anlage hat ein Fassungsvermögen von rund 80.000 Kubikmeter.

Wasser tropft von der Decke, dezente klassische Musik und eine ansprechende Beleuchtung schaffen eine faszinierende Atmosphäre mitten im Zentrum Istanbuls. Die Einheimischen nennen die Zisterne auch „versunkener Palast“. Das seichte Wasser in dem sogar Fische schwimmen, überquert man auf Holzstegen, die zwischen den 8 Meter hohen Säulen hindurch führen. Im hinteren Teil warten zwei große antike Medusenhäupter, die als Sockel der Säulen dienen. Nicht ganz so niedrig war der Wasserstand in „Liebesgrüße aus Moskau“, als James Bond hier im Boot Verbrecher jagte.

Die Yerebatan Zisterne ist täglich von 9 bis 17:30 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 10 Türkische Lira (ca. 4,50 Euro).

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